James Bond Auto, grünes Jacket und Schulterschmerzen

BMW International Open

Lokalmatador Marcel Siem hatte eine sehr durchwachsene Runde. An seinem 12. Loch meldete sich die Schulter wieder schmerzhaft. Foto: BMW Golfsport

Am ersten Tag der BMW International Open (23. bis 26. Juni im GC Gut Lärchenhof) wurden gleich mehrere besondere Geschichten geschrieben. Eine davon drehte sich um den BMW Hole-in-One Award, der für ein Ass am 16. Loch zu gewinnen war. Richie Ramsay aus Schottland gelang es, gleich auf der ersten Runde mit einem Traumschlag über 177 Meter direkt einzulochen. Die standesgemäße Belohnung zum 100-jährigen Jubiläum der BMW Group und der Marke BMW: der neue BMW M760Li xDrive im Wert von über 170.000 Euro. Das ist deutlich mehr, als die Nummer 146 der Weltrangliste in diesem Jahr an Preisgeldern einspielen konnte.

Ramsay: Ich dachte nur Auto! Auto!

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Richie Ramsay fühlt sich im BMW M760 Li wie in der Business Class. Foto: BMW Golfsport

Ramsay indes freute sich über das neue Top-Modell der BMW 7er Reihe mit M Performance TwinPower Turbo Zwölfzylinder-Benzinmotor und 610 PS, das für sportliche Luxuslimousinen neue Maßstäbe setzt. „Schon als der Ball in der Luft war dachte ich: ‚Auto’! Aber ich habe nichts gesagt, denn das hätte sicher Pech gebracht. Und dann verschwand der Ball im Loch“, meinte Ramsay, der bereits drei Turniere auf der European Tour für sich entscheiden konnte. „Dieses Auto ist fantastisch. Man lehnt sich zurück und fühlt sich wie in der Business Class eines Flugzeugs. Dieser Preis ist einfach unglaublich.“

Er knüpft damit an den Erfolg von stand Raphaël Jacquelin (65, -7) aus Frankreich an, der auf auf dem Leaderboard ganz oben steht. Kurios: Vor 15 Jahren war Jacquelin, der bei der BMW International Open mit einem Hole-in-One einen BMW gewinnen konnte. Der BMW Z8 von damals hat mittlerweile über 30.000 Kilometer auf dem Tacho, und die vier Söhne Jacquelins warten sehnsüchtig darauf, das Fahrzeug aus dem James-Bond-Film „Die Welt ist nicht genug“ endlich fahren zu dürfen. „Es ist lange her, dass ich ein Turnier angeführt habe“, meinte der Sieger der BMW Asian Open 2007. „Ich arbeite noch immer sehr hart an mir und meinem Spiel. Und wie man sieht, zahlt sich das aus.“

Star Danny Willet im Grünen Jacket enttäuscht

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Masters-Sieger Danny Willet hatte das Grüne Jacket im Koffer dabei.

Einer der größten Stars der diesjährigen BMW International Open (22. bis 26. Juni, GC Gut Lärchenhof) ist der amtierende Masters-Sieger Danny Willet. Er landete Dienstagvormittag in Düsseldorf und wurde am Flughafen standesgemäß empfangen in einer BMW 750Li xDrive Limousine.  Zum „Empfangskomitee“ gehörte ein ganz besonderer Reisender am Düsseldorfer Airport: Jürgen Klopp.

Der Trainer des FC Liverpool war ebenfalls per Flugzeug unterwegs und ließ es sich nicht nehmen, den glühenden Fan der „Reds“ zu begrüßen. Es könnte nicht die letzte Begegnung der beiden Stars gewesen sein: Klopp ist als Berater des europäischen Ryder-Cup-Teams im Gespräch, für das Willett im September seine Premiere beim prestigeträchtigen Kontinentalvergleich zwischen Europa und den USA feiern wird.
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Beim Fachsimpeln: Jürgen Klopp (li.) und Danny Willet © BMW Golfsport

„Das war wirklich eine schöne Überraschung“, sagte Willett über das spontane Treffen mit dem deutschen Fußball-Coach. „Er ist mit seiner Familie in den Urlaub geflogen, ich kam gerade in Düsseldorf an. Ich war in diesem Jahr schon einige Male an der Anfield Road. Ihn jetzt persönlich zu treffen und ein bisschen zu reden, hat Spaß gemacht. Er ist eine inspirierende Persönlichkeit. Wir haben nur über Fußball geredet. Hoffentlich bringt er die Mannschaft in der nächsten Saison noch weiter nach vorn.“

Anschließend ging es für Willett im Fond des BMW 7er weiter zum Turniergelände. „Der BMW 7er ist ein beeindruckendes Fahrzeug“, meinte der Engländer. „Das Platzangebot in der Langversion ist unglaublich. Außerdem ist es ein intelligentes Auto. Wenn man sich solch ein Modell zulegt, dann will man sich fahren lassen. Und es gibt eine Menge Raum für ein Jacket und eine Menge Pokale. Hoffentlich habe ich am Ende der Woche eine Trophäe mehr dabei.“

Marcel Siem macht die Schulter einen Strich durch die Rechnung

Lokalmatador Marcel Siem hatte eine sehr durchwachsene Runde. An seinem 12. Loch meldete sich die Schulter wieder schmerzhaft und einige schlechte Schläge waren die Folge. Erst an Loch 17 lief lief es für Siem wieder besser. Hinter dem Führenden Raphael Jacquelin und Oliver Fisher (ENG, -6) auf Rang zwei liegen viele Top-Stars nach den ersten 18 Löchern in aussichtsreicher Position für die kommenden Tage. Dazu zählen Thorbjørn Olesen (DEN, -5), Österreichs BMW Golfsport Botschafter Bernd Wiesberger (-4), Titelverteidiger Pablo Larrazábal (-4), und Henrik Stenson (-4). Auch Sergio García aus Spanien liegt mit 71 Schlägen (-1) noch in Lauerstellung.

Kieffer mit Höhen und Tiefen

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Max Kieffer nimmt genau Maß. Foto: BMW Golfsport

Die bestplatzierten deutschen Pros im Feld waren BMW Golfsport Botschafter Max Kieffer und Bernd Ritthammer (beide -1). Insbesondere Kieffer erlebte eine Runde mit Höhen und Tiefen. Ein Eagle und fünf Birdies standen einem Bogey, einem Double-Bogey und einem Triple-Bogey gegenüber. „Ich hab sehr gut gekämpft und bin ruhig geblieben. Ich finde, dass ich durchaus einen besseren Score verdient gehabt hätte. Aber Golf ist nicht immer fair“, sagte Kieffer nach der Runde mit Sonnenschein und bei Temperaturen von weit über 30 Grad Celsius. Da sein Gepäck bei der Rückreise von der U.S. Open verlorengegangen war, musste er am Donnerstag mit fremden Schlägern antreten. „Ich bin zurzeit sowieso nicht in überragender Form. Wenn man dann mit einem anderen Putter spielen muss, dann hilft das natürlich nicht. Aber insgesamt hat es eigentlich ganz gut geklappt.“

 

Quelle und alle Bilder: BMW Golfsport

Titelbild: © BMW Golfsport

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