Erster Titel für Caro Masson auf der LPGA

Am gestrigen Sonntag hat Caro Masson ihren ersten Titel auf der amerikanischen Tour der LPGA geholt. Die 27-jährige gewann am Sonntag in Cambridge/Canada die Manulife LPGA Classic. Nach einer Schlussrunde von 67 Schlägen und einem Gesamtergebnis von 272 Schlägen sicherte sie sich den Triumph mit einem Schlag Vorsprung. „Es ist einfach ein unglaubliches Gefühl“, meinte Masson nach ihrem Erfolg. „Ich habe mir zwar selbst gesagt, ich kann es schaffen, wenn ich eine wirklich gute Runde spiele, aber erwarten konnte ich es nicht.“

Sie siegte überlegen bei der Manulife LPGA Classic in Cambridge, Canada.Schon am ersten Turniertag schloss sie mit einer 68er Runde,leistete sich am zweiten Tag nur einen Schlag mehr, um am dritten Tag wieder mit 68 Schlägen in das Clubhaus zu kommen. Mit 207 Schlägen lag sie hinter Minjee Lee (205 Schläge) und der Führenden Mi Hyang Lee (202 Schläge).Auch die Französin Karine Icher (71/71/65) war ihr mit zwei Schlägen Rückstand auf den Fersen. Am Finaltag behielt sie die Nerven und spielte eine 67er-Runde. Das half auch Karine Icher ihre Rund mit nur 65 Schlägen nicht weiter – Caro Masson gewann mit einem Schlag Vorsprung.

Und hier haben wir eine strahlende Caro Masson. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zum ersten Sieg auf der LPGA und guten Flug nach Deutschland zum ISPS Handa Ladies Masters. Sie selbst freut sich jetzt noch mehr auf ihr „Heimspiel“ im Golf Club Hubbelrath, wo von Donnerstag, 8. bis Sonntag, 11. September, eines der bedeutendsten und höchstdotierten Turniere der Ladies European Tour ausgetragen wird. „Es ist ein Traum für mich, mit diesem Erfolg nach Hause zu kommen und dieses und in dem Club zu spielen, in dem ich schon Clubmeisterin wurde!“ Diesmal geht es aber nicht nur um den Clubpokal, sondern um ein Gesamtpreisgeld von 500.000 Euro, mit das höchste auf reinen LET-Turnieren.

Wie nah Glück und Leid auf den Turnieren beisammen liegen, zeigt Sandra Gal. Sie ist am Cut dieses Mal gescheitert.

Titelbild: Caro Masson 2014 in St. Leon-Rot. © C. Bruckner

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