Die richtige Regenkleidung

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GW-1-15-Seiten-18_19-1Nicht immer lacht die Sonne vom Himmel. Doch es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt nur falsche Kleidung. Ein Satz, der vor allem auf dem Golfplatz immer wieder Bestätigung erfährt. Wenn nun das große Nass vom Himmel kommt, muss Regenkleidung einige Anforderungen erfüllen. Kaum öffnen sich die Schleusen, ist Stress angesagt. Das Bag muss geschlossen werden, der Schirm aufgeklappt und die Regenkleidung aus dem Bag gezerrt werden. Natürlich liegt sie – wie immer – ganz unten.

Die Auswahl an Regenanzügen ist groß – vom No-Name-Billigprodukt bis hin zu edlen Designerstücken reicht das Angebot. Ein Billigprodukt stellt sich meist schnell als Fehlkauf heraus. Nicht verschweißte Nähte, kein atmungsaktiver Stoff und man schwitzt im Regenanzug so stark, als hätten man gar keinen an. Deshalb hier vier Kriteren, die beim Kauf beachtet werden sollten, damit der Spaß an der Golfrunde nicht in das Wasser fällt:

1. Atmungsaktiv und perfekte Passform

 

Reißverschluss auf,  rein in die Jacke und mit einem Ratsch ist der Reißverschluss zu und die Jacke sitzt. Die Jacke soll schnell und einfach zum Anziehen sein. Kein umständliches Gefummele mit Druckknöpfen oder sonstigen Schließen. Damit Ihr nach zwei Löchern nicht unter der Jacke so nass seid wie ohne, müsst Ihr unbedingt auf atmungsaktive Stoffe achten. Die heutigen Kunststoff-Fasern machen es möglich: Sie lassen die warme, feuchtigkeitsreiche Luft von unserem Körper nach außen, der Regen mit seinen größeren Molekülen bleibt jedoch draußen. Die Funktionsstoffe lassen nur die deutlich kleineren Moleküle der Körperluft hindurch. Die Jacken sollten leicht tailliert sein, damit sich keine Stoffmengen am Bauch aufbauschen.  Ich mag die kleinen Krägen an den Regenjacken, damit der Hals geschützt ist.  Es gibt nur ganz wenige Kapuzen, die beim Abschlag nicht stören. Deshalb besser einen Regenhut aufsetzen. Nichts nervt so sehr, wie eine Regenhose, die sich auf der Runde kaum anziehen lässt. Vorteilhaft sind Regenhosen, die innen mit einem Mesh-Einsatz ausgestattet sind, damit sie beim Überstreifen an ohne an der Hose nicht kleben bleiben. Ebenfalls soll die Regenhose fest über der normalen Hose sitzen ohne einzuschneiden und nicht bei jedem Schritt rutschen. Von Footjoy gibt es die FJ Hydrolite Regenhose, die mit einem breiten Gummibund perfekt sitzt und sich sehr schnell anziehen lässt. Witzig sind auch Regenüberzüge für Golfröcke, die gibt es bisher nur von Nike (in einem Proshop in der Türkei gesehen).

FJ Hydrolite Regenjacke Damen im frischen Farbton Brombeere. Auch in Weiß erhältllich, 185 € von FootJoy.

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2.  Bewegungsfreiheit ohne Rascheln Für den Golfschwung braucht man viel Bewegungsfreiheit. Die Arme müssen frei durchschwingen können und die Beine sollen sich ungehindert bewegen können. Regenkleidung muss jede Bewegung beim Golfschwung mitmachen und deshalb flexibel sein. Sicherlich nicht so nachgiebig wie ein Poloshirt, aber spannen sollte die Jacke weder an den Ellenbogen noch die Hose an den Knien.  Die neuen Materialen für Regenanzüge sind raschelarm, das ewige “Gehuschele” am Abschlag gehört heute der Vergangenheit an. Darauf solltet Ihr beim Einkauf achten und dies schon im Laden testen. 3. Wasserdicht mit getapten Nähten Ganz wichtig ist, dass alle Nähte verschweißt sind (erkennbar an der flachen Naht), denn nur dann sind die Nähte wasserdicht und der Regenanzug schützt umfassend vor dem Nass. 4. Mit frischen Farben gute Laune machen Meist ist die gute Laune ist bei strömenden Regen schon am Boden. Und wenn dann Regenanzüge noch in tristen Farben wie Grau, Dunkelblau oder Schwarz, dann ist nicht nur der Himmel schwarz.

 

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