Die richtige Ernährung für die Golfrunde

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Eine Golfrunde dauert mit vier bis fünf Stunden zu lange, um sie ohne Nachschub an Energie durchzuhalten. Ich habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass die richtige Ernährung entscheidend ist für eine optimale Golfrunde. Es geht mir dabei nicht unbedingt nur um die Turnierrunde, sondern auch um die normale Runde. Auch bei einer Runde im Golfclub ohne Turnierstress möchte ich mit kleinen Tricks und Kniffen mir die Runde so „angenehm“ wie möglich machen. Dazu gehört auch die richtige Ernährung vor der Runde – ebenso wenig wie es wenig sinnvoll ist, sich auf der Runde auszuhungern.

Bessere Konzentration durch einen gleichmäßigen Blurzuckerspiegel

Um leistungsfähig zu sein, braucht unser Körper Energielieferanten wie Eiweiß, Fett und Kohlehydrate. Kohlehydrate liefern am schnellsten Energie, denn unsere Muskeln können sie leichter aufspalten als Eiweiß oder Fett. Bei den Kohlehydraten sollte noch darauf geachtet werden, dass man langkettige Kohlehydrate aus Vollkornprodukten zu sich nimmt. Diese werden im Vergleich zu den Kohlehydraten aus Weißmehlprodukten langsamer aufgespalten und halten somit länger vor. Auch lassen sie den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, dafür bleibt er auch länger konstant. Sobald der Blutzuckerspiegel abfällt, lässt die Konzentration nach. Der Körper signalisiert, hallo hier ist ein Problem und ob wir es wollen oder nicht, unser Körper konzentriet sich dann darauf, Nahrung zu bekommen. Nicht nicht auf den Golfschwung.

Die richtige Ernährung Vor der Golfrunde

Schon  vor Beginn der Runde sollten die Energiereserven mit langkettigen Kohlehydraten aufgefüllt werden. Wer hektisch nach einem langen Bürotag auf die Runde geht, sollte am Abschlag Eins ruhig ein oder zwei Müsli- oder Obstriegel essen. Auch ein Vollkornbrot für die Liebhaber des Herzhaften ist ideal. Wer von zu Hause kommt, sollte morgens ein Müsli oder bei einer späteren Startzeit zum Beispiel Vollkornnudeln  essen. Auf fettes oder schwerverdauliche Sonntagsbraten sollte vor der Golfrunde verzichtet werden.

Nach einigen Löchern Energie nachladen

Das aus den Kohlehydraten gewonne Glykogen speichern unsere Muskeln ab. Allerdings nur für 60 bis 90 Minuten. Dann sollte für Nachschub gesorgt werden. Je nach Wetter und Gelände des Golfplatzes sollte nach einigen Löchern verringert sich dieser Zeitraum allerdings. An windigen oder kalten Tag wird der Vorrat in den Muskeln früher aufgebraucht sein als an einem heißen Sommertag.

Auch die Platztopographie ist entscheidend. Steigen die ersten Löcher stark an oder sind die Back Nine die Hügeligen? Ein durchweg flacher Platz, dazu noch einen Elektro-Caddy, dann können die Muskeln wesentlich länger mit ihrem Vorrat an Glykogen auskommen. Doch spätestens nach eineinhalb Stunden sollte dem Körper Nachschub angeboten werden. Bei einer normalen Runde ist dies so zirka am fünften oder sechsten Loch.  Das ist ein idealer Zeitpunkt, damit bis zur Pause am neunten Loch der Hunger nicht unmäßig ansteigt.

Auf der Runde sind schnelle Energielieferanten gefragt

Auf der Golfrunde sollten jetzt Kohlehydrate zu sich genommen werden, die leicht verdaulich sind und somit schnell die Muskeln mit neuer Energie versorgen. Das sind die Klassiker wie Obst, allen voran Bananen, aber auch Traubenzucker und sogar ein Stückchen Schokolade. Wer im Turnier die ersten 14 Löcher gut gespielt hat, kann sich an der Bahn 15 mit einem Stückchen  Schokolade verwöhnen.

golf ErnaehrungGenau richtig vor der Golfrunde: Veganes Kartoffelgericht mit Trüffel. Serviert im Chervò Golf Club am Gardasee, Italien

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