Golfen im Allgäu: Kuhglocken und Alpenblick

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Spielbahn 10 mit Halfway-Hütte im Hintergrund

Dieses Mal führte mich mein Kurztripp in das Allgäu. Die leicht hügelige Landschaft mit ihren blühenden Sommerwiesen vor der filigranen Alpenkette hat schon was.

Bei knapp 20 Golfplätzen zwischen Bodensee, Vorarlberg und der Bundesstrasse B17 im Osten ist die Auswahl ganz schön groß. Ich habe mich für den Golfclub Auf der Gsteig entschieden, weil dort auch gleich ein schönes Hotel mit einem tollen Spa-Bereich ist. Und es ist einfach zu schön, morgens nach dem Frühstück nur ein paar Schritte zum Abschlag 1 zu gehen.

fillibegs

Die fillibegs Schlägerhaufen haben mich dieses Mal in das Allgäu begleitet

Spielbahn Eins wurde gleich zu meinem Lieblingsloch, weil ich es Par gespielt habe. Ein Glückstreffer, der zweite Schlag ging direkt zur Fahne. Hätte auch ein Birdie sein können, wenn ich besser putten könnte. Ich finde es schön, wenn ein Platz mit einem relativ einfach Loch beginnt, damit man gleich am Start ein kleines Erfolgserlebnis hat.

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Durch den schattigen Wald geht es zum zweiten Abschlag

Dann kam ein kleiner Spaziergang zum nächsten Abschlag, Spielbahn Nummer Zwei hat den passenden Namen „Schwarzer Graben“. Schon von oben sah ich, diesen Abschlag muss ich von Gelb spielen. Und es macht wirklich Spaß,  so eine Herausforderung vom Herren-Abschlag zu spielen. Man braucht einen ebenso langen wie hohen Abschlag, damit man den Graben überwindet.  Zusätzlich steht eine hohe Tanne vor dem Graben, also entweder links oder rechts vorbei. Wobei mein Tipp rechts lautet, denn dort ist das Fairway etwas näher.

Die Spielbahnen 5, 6 und 7 werden gerade umgebaut und so flippte mein Garmin Approach X40 völlig aus. Zwischen diesen Spielbahnen ist auch wieder eine kleine Wanderung angesagt. Gut, wer sich an heißen Tagen ein Golfcart leistet. Oder zumindest ein  E-Caddy nimmt, das es ebenfalls zum Leihen gibt.

Am Scheitelpunkt der Bahn 14 lohnt eine kurze Rast auf der roten Bank mit Blick auf die Bergkette.

Nicht entgehen lassen sollte man sich an Spielbahn 14 die rote Bank mit dem Blick auf die Bergkette. Am Abschlag von Bahn 14 sah ich dann auch einige „Verursacher“ des sanften Kuhglocken-Geläutes, dass leise über den ganzen Platz klingt. Für mich hatten die sanften Töne etwas ungeheuer Beruhigendes.

An Spielbahn 16 hat man nochmals den Blick auf den Lech-Stausee

Abschlag 15 ist dann wieder dramatisch. Mitten im Wald schlägt man durch eine Schneise auf das Fairway. Bahn 17, ein  Par 4 führt wieder bergauf und schließlich steht man am Abschlag 18. Ein Par 3 (145/136 Meter) hinab mit einem Wahnsinns-Blick auf das Hotel und die gesamte Bergkette.

Mein Fazit: Der Platz der Golfanlage Auf der Gsteig ist ein hügeliger Platz, der einiges an Kondition fordert. Dafür aber  mit tollen Ausblicken belohnt und interessanten Löchern, die die Runde abwechslungsreich machen. Man sollte den Platz durchaus zweimal spielen.

Spielbahn 10 mit Blick auf die Alpenkette

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