It is showtime

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Nein, Showtime steht jetzt nicht für eine TV-Show, sondern für Messe auf amerikanisch/englisch. Die PGA-Show startet wie jedes Jahr Ende Januar und präsentiert die Neuheiten in Sachen Golf. Es ist die einzige Golfmesse weltweit, die ausschließlich dem Fachpublikum zugänglich ist und alle großen Hersteller im Golfbereich sind vertreten.

PGA-Show

Wie oft bin ich die Strecke Naples-Orlando schon gefahren? Ich glaube, jeden Meter zu kennen

Ich bin seit 2012 jedes Jahr auf dieser Messe und deshalb jedes Jahr Anfang Januar bis Mitte/Ende Februar in Florida. Dieses Jahr sind wir etwas früher aus Deutschland gestartet, weil meist Ende eine Kälteeinbruch kam. Dieses Jahr hat uns die Kältewelle vom Nord bereits Mitte Januar erwischt und wir haben einige Tage mit Null Grad Nachttemperaturen und frostigem Wind hinter uns.

PGA Show

Blick vom Balkon des Marco Beach Resort. Allerdings hat man diesen Blick erst ab dem 8. Stock.

So schön unser Aufenthalt an der Golfküste im Südwesten auch war, im Meer baden – keine Chance. es sei denn, man stammt aus der Familie der Eisbären. So sind wir bereits am Wochenende vor der “Show” nach Orlando gereist und erholen uns jetzt ein bischen, damit wir gestärkt uns in das Messegeschehen stürzen können, wenn diese am Mittwoch beginnt. Riesige Messehallen, Kilometer zu laufen zwischen den einzelnen Terminen, jede Menge Kaffee und den ganzen Tag kein Tageslicht, doch das ist Messebetrieb und Arbeit wie überall auf der Welt.

Wobei die amerikanischen Geschäftspartner ein klein bischen anders in den Gesprächen sind. Zu erst geht es um Smalltalk und dann auf einmal schlagartig wird das Business gemacht. Denn eines ist klar, jeder Termin dauert nur 30 Minuten. Danach steht man wieder vor dem Stand und fragt sich, ob der Gesprächspartner eine Uhr verschluckt hat, so pünktlich ist der Termin vorbei.

Hier in Orlando haben wir eines der typischen One-Bedroom-Appartments gemietet, in einem sogenannten Vacationclubs. Jede große Hotelkette wie Sheraton, Marriott oder Hilton, wo wir dieses jahr gelandet sind, bietet diese Hotelform für den amerikanischen Markt an. In Deutschland kann man die Appartments teilweise über booking.com oder hotels.com buchen.

Für uns ist das Appartment ideal, erstens haben wir mehr Platz als in einem Hotelzimmmer und neben einem eigenem Wohnzimmer sogar einen kleinen Arbeitsbereich. Und zweitens ist das Thema Essen kochen in Florida viel einfacher als in Deutschland. An jeder Ecke gibt einen Lebensmittel-Supermarkt, der frische und gesunde Sachen anbietet. Und dies an sieben Tagen jeweils bis um 22 Uhr. Wer es dann noch nicht geschafft hat, kann bei SevenEleven die ganze Nacht einkaufen.

Es gibt jegliches Gemüse, Salat und Obst hier. Alleine bis zu 10 Sorten Kartoffeln, manchmal erschägt einen einfach die Auswahl. In Sachen Müsli gibt es ganze Reihen und beim Jogurt ist man erst mal beschäftigt, nicht den Fettfreien zu nehmen, aber dafür vielleicht mal einen zuckerfreien zu probieren. Warum sich die Amerikaner oft so schlecht und ungesund ernähren, bleibt mir schleierhaft.

Morgen berichte ich Euch aus der Anlage.

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