Reisetagebuch PGA-Show 2017: Naples

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Es war eine kurze Nacht. Um ehrlich zu sein, um 4 Uhr war die Nacht vorbei. Dann meldete sich der Hunger und zwar gewaltig. Schließlich war es für meinen Magen bereits mittags 12 Uhr. Kein Problem, die kleine Kaffeemaschine im Hotelzimmer angeworfen und es gab glutenfreie Schoko-Muffins.

Beachyoga

Noch etwas früh am Morgen.

Das frühe Aufstehen hatte den Vorteil, dass ich mich noch für die Beach-Yoga-Stunde um 9 Uhr anmelden konnte. Beach-Yoga ist ein unglaubliches Erlebnis. Schon auf dem Weg zur Yoga-Klasse lernte ich Meggan aus New York kennen und gleich tauschten wir uns über das Wetter und Yoga aus. Das ist eines der wirklichen tollen Seiten an Yoga, dass es genau so international wie Golf ist. Die Yogaübungen im indischen Originalnamen werden nur etwas anders ausgesprochen, doch man kommt schnell rein.

beachyoga

Seitliches Strecken gegen die Verspannung vom langen Sitzen im Flieger.

Nach dem Yoga stand meine erste Golfrunde des Jahres 2017 auf dem Programm. Ich hatte mir den Naples Beach&Golf Club ausgesucht. Als ich gerade im Sommer in Deutschland meine Platzreife gemacht hatte, war der Naples Beach Golf Club der einer der ersten Golfplätze bei meinem Florida-Urlaub im darauf folgenden Winter. Der Platz liegt mit der 14. Spielbahn direkt am Highway 41 in Naples und viele Jahre bin ich daran vorbei gefahren, ohne den Platz jemals wieder zu spielen. Und so freute ich mich schon zu Hause, den Platz endlich mal wieder zu spielen.

Die Erwartungen waren also hoch gesteckt und die Spielbahnen des Naples Beach&Golf Club waren in einem Super-Zustand. Der Platz wurde erst vor sieben Wochen nach einer kompletten Renovierung eröffnet und noch viele zusätzlich gepflanzte Bäume waren gestützt. Doch die Fairways waren perfekt und mit einem extrem langen Roll. Jeder meiner Schläge war so richtig lang und gut gestreckt vom Yoga am Morgen schwang ich auch den Schläger, anstatt wie sonst gerne, auf den Ball zu klopfen.

Die Grüns waren, man Mus das beliebte Wort „höllisch-schnell“ benutzen, um den Zustand zu schildern. Wehe, wenn der Ball erst auf dem Grün ankam. Dann sauste er ohne Halt wieder vom Grün runter. Also musste man immer schön das Vorgrün anzielen, um dann den Ball in Nähe der Fahne zur Ruhe zu bringen.

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