Reisetagebuch PGA-Show 2017

Zwischenstopp in Düsseldorf bei leckeren Cappuccino

Dieses Jahr will ich Euch live und jeden Tag direkt von unsere Reise zur PGA-Show erzählen. Wie toll ist es, zu einer Messe nach USA zu fliegen? Wie laufen die Termine mit den amerikanischen Kollegen und wie vielfältig ist das Angebot in Sachen Golf in den USA?

Da wir ja schon viele Jahre auf die PGA-Show fahren, wissen wir inzwischen, dass es sinnvoll ist, das Wochenende davor für die Anreise einzuplanen. So auch dieses Mal, wir sind am Donnerstag in München losgeflogen und kamen über Düsseldorf am späten Nachmittag in Fort Myers an.

Fort Myers International ist ein kleiner Flughafen, in dem eine Maschine nach der anderen landet. Kein Vergleich mit Orlando oder Miami. Der Nachteil ist, dass es nur 5 Automaten für die Emigration gibt und insgesamt 3 Schalter, an denen abgefertigt wird. Und in so einer vollen Air-Berlin-Maschine sitzen halt doch knapp 250 Personen. Also könnt`Ihr Euch die Schlange gut vorstellen. Die selben Leute aus der Schlange trafen wir dann in der Schlage beim Autovermieter wieder. Aber das gehört zum Reisen dazu, geduldig zu sein.

Dabei konnten wir es kaum noch abwarten, bis wir in die Sonne Floridas kamen. Wir waren schon auf die Weite als Neuankömmlinge erkennbar. Jeder rannte in Shorts und T-Shirts bei 28 Grad durch die Gegend, einzig wir hatten noch die dicken Jeans und durchgeschwitzte T-Shirts an.

Schnell bei Publix, einer lokalen Supermarkt-Kette eingekauft unser Standard-Meal eingekauft: Frisches kubanisches Weißbrot, durchaus vergleichbar mit unserem Baguette, Hühnchen vom Grill (Lemon-Pepper), Cole-Slaw-Salat und kleine Karotten zum Knabbern. Dann ab nach Marco Island und einchecken im Hotel. Inzwischen waren wir über 26 Stunden auf den Beinen und ich stand vollkommen hilflos den unendlichen Fragen der netten Rezeptionistin gegenüber. Eigentlich wollte ich nur noch ins Bett. Vorher noch duschen und dann lang im Bett ausstrecken…

Der Pool des JW Marriott in abendlicher Beleuchtung

Doch dann kam der Wow-Effekt, als wir unser Zimmer im 9. Stock des JW Marriott Marco Island betraten. Vor uns lag das tiefblaue Meer. Und der Hotelpool, der bis 22 Uhr abends offen ist. Also Koffer in die Ecke gepfeffert und auf den Balkon gestürmt, denn es war kurz vor 17:30 Uhr und der Sunset begann. Ist es nicht Wahnsinn, morgens stand ich noch in 30 Zentimeter Schnee, als ich zum Auto trapste und jetzt am frühen Abend sitze ich in Florida und genieße den Sonnenuntergang.

PGA-Show

Morgens noch im Schnee in Deutschland, abends im Sonnenuntergang in Florida

Wir leben heute in einer wahnsinnigen Zeit seitdem es Flugzeuge gibt und es sich auch viele Menschen leisten können, zu fliegen.

Morgen geht es weiter, wie unsere erste Golfrunde in Naples war. Ich freue mich auf Euere Kommentare.

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