Gerade Handgelenke beim Chippen

Ohne Eurem Pro in das Gehege kommen zu wollen, möchte ich Euch heute einen Trainingstipps erzählen, mit dem ich mir die „gelöffelten“ Chips rund um das Grün abgewöhnt habe. Anfangs erschienen mir das Chippen viel einfacher, wenn man die Handgelenke abwinkelt und dann so „löffelt“. Man hat das trügerische Gefühl, der Schlag ließe sich besser kontrollieren – leider nein. Das Einzige was passiert, dass der Schlag immer ungenau ist und die Richtung verliert. Unser Gefühl trügt uns hier auf das Äußerste.

Der Chip soll kontrolliert mit einem geraden Handgelenk durchgeführt werden und noch im Durchschwung ist das Handgelenk gerade und gestreckt. So können wir den Ball kontrollieren. Knicken wir das Handgelenk ab, „löffeln“ wir den Ball in die falsche Richtung so Annika Sörenstam.

So praktisch und bequem die angewinkelten Handgelenke auch sein mögen, für mich gehören sie der Vergangenheit an. Dazu habe ich einen Super-Trainingstipp von Annika Sörenstam, von der ich ja schon mehrfach geschrieben habe. Auch ihre Golfschule in Orlando habe ich schon mehrfach besucht – aber immer leider viel zu kurz. Deshalb bin ich sehr froh, dass Golfchanel einen Trainingstipps mit Annika aufgenommen hat, der genau das Thema der angewinkelten Handgelenke beim Chip behandelt.

Richtig chippen beim Golf

Beim Chip die Handgelenke gerade lassen – die Übung mit den beiden Schlägern hilft.

Der Zwei-Schläger-Übungstipp:

Annika Sörenstam schlägt dazu folgende Übungen vor: Nehmt zwei Golfschläger, der eine wird ganz normal genommen und der zweite wird seitenverkehrt am Griff genommen und zwischen Arm und den Rippen durchgeführt. Der Schaft liegt unter der Achsel und der Schlägerkopf zeigt in  Richtung Himmel.  Alles klar? (PS: Es gibt unten ein Video, dass die Schlägerhaltung sehr schön zeigt).  So als ob ich quasi einen Riesenschläger in der Hand habe mit einer dicken Mitte durch die beiden Griffe in der Mitte.

An dieser Haltung mache ich nun ein paar Probeschwünge, um das Gefühl für die ungewohnte Haltung und den doppelt so dicken Griff zu bekommen. Dann gehe ich dazu über, den Ball zu treffen. Meine Schultern und Hände bilden ein „V“. Kein „X“ mit angewinkelten Handgelenken, aber das geht auch nicht mit den beiden Schlägergriffen in meinen Händen.

Der Effekt mit beiden Schlägern in der Hand ist, sobald  ich  die Handgelenke im Schwung anwinkle, knallt mir der obere Schläger an die Rippen.  Das kann ganz schön unangenehm werden. Diese Übung zwingt mich dazu, das Handgelenk gerade zu lassen und den Schläger zu führen und nicht zu schlagen.

Da dies sehr viel Theorie ist, hier das Video von Golfchanel und an dieser Stelle vielen Dank dafür.

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