Warhol in Munich

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München ganz im Zeichen von Andy Warhol

In München findet noch bis zum 18.Oktober 2015 die Ausstellung Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich statt. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Kooperation zwischen einem Museum und dem Filmfest München stammt von Filmfest-Kuratorin Katja Eichinger.

Sie regte an, das malerische und filmische Werk des Begründers der Pop Art in einer Ausstellung zu zeigen. In den frühen 1960er Jahren revolutionierte Andy Warhol den Kunstmarkt, indem er Grafiken für seine Gemälde einsetzte. Sein sicherlich berühmtestes Werk ist das Portfolio Marilyn von 1968, es sind die Bilder der Leinwandikone Marilyn Monroe in verschiedenen Farben.

Das Museum Brandhorst in München

Das Museum Brandhorst in München

Mit weit über 100 Werken bewahrt das Museum Brandhorst in München eine der weltweit bedeutendsten Warhol-Sammlungen. In chronologisch und thematisch angeordneten Räumen werden die zentralen Entwicklungen seines Werks nachvollzogen: Beginnend mit Zeichnungen und Büchern der 1950er Jahre bis hin zu seinem Medien übergreifenden Spätwerk der 1980er Jahre spannt „Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich“ einen retrospektiven Bogen.

Es ist wohl die größte Sammlung von Andy Warhols Werken, zumindest in Europa

freut sich Museumsdirektor Achim Hochdörfer, der das Vermächtnis des Sammlerehepaares Brandhost verwalten darf. Geboren wurde Andy Warhol als Kind polnischer Einwanderer 1928 in Pittsburgh und er begann zunächst als Werbezeichner und Grafiker. 1950 begann er mit der Methode drop and dripping Zeichnung mit Tusche durch ein Löschblatt auf neues Papier zu übertragen und Freunde füllten die neuen Werke mit Farbe aus. 1960 entdeckte er den Siebdruck für sich und seine Werke.  1962 stellte in seinem Werk 32 Campbell’s Soup Cans die 32 verschiedenen Suppendosen vom Campbell in der Größe 51 x 41 Zentimeter auf einer Leinwand dar. Damals wurde dies als Kunst nur schwer erkannt und zu und setzte damit die Auch seine Werke aus dieser Phase seines Lebens sind weltberühmt, so entwarf er 1962 die Ettiketten für die Tomatensuppen von Campbell, die heute im MoMa ausgestellt sind.

Es war Warhol ein Anliegen, Kunst für alle zugänglich zu machen. In seiner 1962 gegründeten Factory konnten Personen von sich ein Porträt anfertigen lassen, das dann ebenfalls in verschiedenen Farbkompositionen vervielfältigt wurden. Die Factory bestand aus verschiedenen Fabrikhallen in New York, in den auch Filme gedreht wurden. Im großen Medienraum des Museums Brandhorst werden die Filme gezeigt, darunter auch die Lupe von 1965.

Adresse:
Museum Brandhorst Kunstareal München
Theresienstraße 35 a, 80333 München.
http://www.museum-brandhorst.de 

Eintritt: 12 Euro.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Tram: Linie 27, 28 Haltestelle Pinakotheken
S-Bahn: Alle Linien bis Karlsplatz/Stachus, dann umsteigen in Tram 27, 28
Bus: Linie 100 bis Haltestelle Pinakotheken.

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2 Gedanken zu “Warhol in Munich

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