Golf an der Côte d’ Azur: Immer wieder zauberhaft

Wer an zum Golf an die Côte d’ Azur will, muss früh aufstehen. Zugegeben, der Flug morgens um 7 Uhr von München nach Nizza ist nicht gerade mein Favorit. Irgendwie heißt das dann morgens um 4 Uhr aufstehen und um 5 Uhr das Haus verlassen. Am Flughafen sind alle schon putzmunter – und ich sehne mich nach einem warmen Kaffee und der Bettdecke.

02.01 Aktionen 728x90
Golf an der Cote d Azur

Clubhaus-Terrasse “Le Terrasse des Oliviers” des Old Course Cannes Golf Links

Doch schon beim Landeanflug nach Nizza ist alle Müdigkeit wie weggeblasen und ich kann es kaum erwarten, den Flughafen zu verlassen.

Als erstes steht der Golfplatz The Old Course in Cannes-Mandelieu auf dem Programm. Vor der Runde genieße ich endlich meinem warmen Kaffee auf der Terrasse mit Blick auf Grün 18. Nach und nach beenden Zweier-Flights ihre Runde – von Gedränge keine Spur.

 

Golf Cote d Azur_

Grün 18 des Old Course Cannes Golf Links

Endlich geht es auch für mich zum Abschlag und ich leiste mir einen Cart. Wenn ich den Foto dabei habe, um Aufnahmen für die Printausgabe GolfWomen zu machen,  ist ein Cart einfach besser. die Kamera nach jeder Aufnahme im Golfbag zu verstauen ist sehr umständlich. Allerdings war das Cartfahren auf dem The Old Course ein wilder Ritt – egal wie langsam man fuhr. Die Cartwege sind von den Wurzel der uralten Pinien so aufgeworfen, dass ein Fahren auf den Wegen wirklich unmöglich ist. Das zeigen auch die plattgefahrenen Streifen neben des offiziellen Cart-Parths.

Schon vom Taxi aus sah ich die “Fährüberfahrt” der Golfer nach ‘Bahn 2 zu Abschlag 3 und den weiteren Spielbahnen. Das ist sicherlich einzigartig in Europa mit dem Golftrolley oder Golfcart zum nächsten Abschlag überzusetzen.

Golf an der Cote-d-Azur

Warten auf die Fähre

Golf an der Cote-d-Azur

Fähre zwischen Bahn 2 und 3 beim Old Course Cannes Golf Links

 

 

Nach der Runde kommen wir zurück ins Clubhaus und die Terrasse ist knallevoll. Von wegen nix los – das mag zwar für den Platz stimmen, aber auf der Terrasse war nicht ein Plätzchen mehr frei. Als das Essen serviert wurde, war mir klar warum: Die Küche des Clubhauses ist ausgesprochen gut.

Für den Nachmittag wäre eigentlich der 18-Loch-Platz des Rivera Golf de Barbossi auf dem Programm gestanden. Leider fiel die Runde wegen Regen – ja auch in Südfrankreich regnet es ab und zu – ins Wasser. Buchstäblich.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.