Ein Hauch von Weihnachten

Dieses Wochenende war schwer zu verkraften. Zumindest hier im Süden der Nation. Es war neblig und zwar so neblig, dass man keinen Ball auf dem Fairway sah. Auch wenn man einen knallpink-farbenen Ball abgeschlagen hätte.

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Nach einem Wochenende im Nebelgrau startet ich am Montag in die Woche. Jede Menge Termine und so langsam beginnt auch wieder die viel geliebte “Jahresendralley”. Nach einem Schwung mehr oder weniger erfolgreiche Termine stand ich an der Ampel und schaute in ein Schaufenster.  Und magisch zog mit ein intensives Rot an.

Weihnachtsstern

Weihnachtsstern

Es waren die Blütenblätter der Weihnachtssterne, die mir aus dem Schaufenster entgegenleuchten. Sofort hob sich meine Stimmung und schnell suchte ich einen Parkplatz. Im Blumenladen erlebte ich eine Orgie in verschiedenen Rottönen, leicht abgestimmt mit etwas sanftem Gelb. Dazu noch Blätter in einem tiefem Dunkelgrün. Weihnachtssterne zaubern auf einen Schlag gute Laune und jede Menge Weihnachtsstimmung.

Ein feuriger Mexikaner: Der Weihnachtsstern

Ursprünglich kommt der Winterblüher aus Mexiko und ich kann mich noch an viele Weihnachtssterne, dann allerdings zwei Meter und höher in Vorgärten und kleinen Parks in Kalifornien, Arizona und Texas erinnern. Klar, so ein Weihnachtsstern hält sich nicht an eine Landesgrenze, wie auch immer sie auf einer Landkarte eingezeichnet ist. Deshalb war der Weihnachtsstern früher auch als Stern der Azteken bekannt.

WeihnachtssternRomantisch ist auch diese Sage um die Weihnachtsstern, der bei den Azteken Cuitlaxochitl hieß. Man erzählt, dass Cuitlaxochitl die Lieblingsblume des Azteken-Herrschers Montezuma gewesen sei. Dieser habe geglaubt, dass die rote Farbe der oberen Blätter daher rührt, dass diese einst von den Blutstropfen einer aztekischen Göttin benetzt wurden, die an gebrochenem Herzen starb. Die Sage verbreitete sich bis nach Europa, wo sie vermutlich Pate stand für die französische Bezeichnung des Weihnachtssterns als Etoile d’amour, Liebesstern. Seit dem frühen 20. Jahrhundert steht der Weihnachtsstern auch für das Fest der Liebe.

Foto: © Stars Unite Europe

Wir können heute Weihnachtssterne mit gutem Gewissen kaufen, denn 80 bis 85 Prozent stammen aus heimischer Produktion. Nur rund 5 Millionen Pflanzen werden von unseren Nachbarn, den Niederlande und 1 Million aus Dänemark importiert.  2017 war jede zweite verkaufte blühende Pflanze ein Weihnachtsstern (Quelle für die Angaben: Stars Unite Europe).

Meine Weihnachtssterne kommen aus einer nahe gelegenen Gärtnerei im Umkreis von München.

Zu Hause angekommen, stellte ich die Weihnachtssterne auf dem Tisch und Regal auf.  Mit ihrem tiefem Rot verbreiten sie eine weihnachtliche Stimmung und verzaubern den ganzen Raum.

Und draußen ging der trostlose Nieselregen in einen leichtem Schneefall über. Wenn das kein Zeichen für ein schönes Weihnachten ist.

Weihnachtsstern

Weihnachtsstern mit gelbfarbenen Blättern

Tipps zur Pflege von Weihnachtssternen findet ihr auf: Stylefluesterin.de/

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